© Rebekka Kübler,
März 2004
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des Sprachförderprojektes
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Vortrages über mündliche Ausdrucksfähigkeit
Ziele:
·
Bewusstwerden des Atemvolumens
·
Lunge mit frischer Luft füllen
·
Bewusstes Atmen
·
Steuerung der Atemstärke
·
Wahrnehmung der eigenen Atmung
·
Wahrnehmung der Atmung
·
Schulung der Konzentration und des
Hörverständnisses
·
Modulation der Stimme
·
Klare und deutliche Artikulation
·
Sich und andere loben
·
Blickkontakt aufnehmen und halten
·
Aufbau des Selbstkonzepts
·
Verbesserung der akustischen Wahrnehmung
·
Aktives Zuhören
·
Anpassen an einen Partner
Methoden:
Übersicht:
Atemanpassung
Atemkontrolle
Atemvolumen
Zungenbrecher
Sprechen mit einem Korken
Nachsprechen
Zuhören und Wiedergeben
Die Methoden werden nun im einzelnen dargestellt und kurz beschrieben:


Zwei
Schüler stehen oder sitzen sich gegenüber. Ein Schüler gibt das Atemtempo vor
und zeigt dies parallel mit den Armen an. Das Heben der Arme zeigt das
Einatmen, das Senken das Ausatmen. In einem nächsten Schritt wird diese Übung
ohne das Anzeigen durch die Arme durchgeführt.
Alle
stellen sich im Kreis um ein Körbchen mit Waldmaterialien herum, sodass niemand
Berührung mit einem anderen Gruppenmitglied hat. Alle legen die Hände auf den
Bauch oder schauen nach unten zum Korb. Die Kinder sollen nun spüren, wie sich
ihr Bauch bewegt.
Die
Schüler wurden aufgefordert, sich auf den Rücken zu legen, beide Hände auf den
Bauch zu legen und so zu atmen, dass sich beim Einatmen die Bauchdecke hebt und
beim Ausatmen senkt. Anschließend sollten sie sich ein schweres Buch auf den
Bauch legen. Nun sollten sie so einatmen, dass sich das Buch nach oben hebt und
auch beim Ausatmen oben bleibt. Weitere Übungen folgten, indem sie nach dem
Einatmen durch eine Folge von kurzgesprochenen Konsonanten die Bauchdecke
wieder in die Ausgangslage brachten.

Die Schüler sitzen möglichst eng um einen Tisch. Auf einem eingezeichneten Parcours versuchen sie einen Wattebausch durch den Parcours zu blasen.
Die
Schüler sitzen vor einer angezündeten Kerze. Sie werden aufgefordert, langsam
auszuatmen. Nach dem Ausatmen sollen sie versuchen, die Kerze auszublasen. Mit
der restlichen Atemluft können die Schüler etwa drei Kerzen ausblasen.
Die Aussprache kann in ihrem
stimmlich und artikulatorisch klaren Ausdruck auf einfache und durchaus
amüsante Weise mit Zungenbrechern trainiert werden. Erweitern kann man diese
Übungen durch das Sprechen in verschiedenen Sitzpositionen, indem die Sprüche
von leise nach laut oder von langsam nach schnell gesprochen werden etc.
Beispiele:
-
In Ulm um Ulm und um Ulm herum.
-
Der dünne Diener trägt die dicke Dame durch den dicken Dreck. Da
dankte die dicke Dame dem dünnen Diener, dass
der dünne Diener die
dicke
Dame durch den dicken Dreck getragen hat.
-
Fischers Fritz fischt frischen Fisch. Frischen Fisch fischt Fischers Fritz.
-
Der Metzger wetzt das Metzgermesser. Das Metzgermesser wetzt der
Metzger.


Zwei
Schüler versuchen sich etwas zu sagen oder lesen einander vor, wobei ein
Schüler einen Korken im Mund hat. Durch diesen Korken im Mund muss der Schüler
extrem deutlich artikulieren, damit er verstanden wird.
Es wird
ein sehr kurzer Satz vorgesprochen, der von allen
Schüler der Reihe nach wiederholt wird. Bei jeder Runde wird der Satz um einen
Teil erweitert.
Beispiel:
Das
ist eine Mütze.
Das
ist eine Pelzmütze.
Das
ist eine Fuchspelzmütze.
Das
ist eine Fuchspelzmütze des Fuchspelzmützenmachers.
Das
ist eine Fuchspelzmütze des Fuchspelzmützenmachermeisters. usw.
Den
Schülern wird erzählt, dass sie ins Schullandheim oder in den Urlaub fahren.
Dazu packen sie ihren Koffer. Jedes Kind nennt einen Gegenstand, den es
mitnimmt; das nachfolgende Kind muss alle vorher genannten Gegenstände
aufzählen.
„Ich fahre
ins Schullandheim und nehme folgende Gegenstände mit: Hose, Zahnbürste usw. ...“
Während
ein Kind vor der Tür wartet, vereinbaren die anderen Spieler, „wer den Ton
angibt“. Die entsprechende Person summt eine Ton, den
alle andern mitsummen. Das wartende Kind wird hereingebeten. Es muss sich in
die Mitte stellen und herausfinden, wer den Ton angibt. Von Zeit zu Zeit
wechselt der „Tonangeber“ den Ton.
Im
Sitzkreis wird den Kindern gesagt, dass alle Menschen gute und weniger gute
Seiten haben. In der Schule werden oft die weniger guten Seiten angesprochen.
Hier geht es aber darum, dass die gute Seite betont wird. Die Lehrerin beginnt,
indem sie ein Kind folgendermaßen anspricht: „... mir gefällt an dir, dass
du...“, dann wirft sie dem Kind einen Wollknäuel zu, dessen Ende sie festhält.
Das Kind fängt und wiederholt: „Ich bin... / Ich kann...“ Nun sucht sich dieses
Kind ein anderes aus und verfährt nach dem gleichen Prinzip. Zur Unterstützung
werden die Satzfragmente in die Mitte des Stuhlkreises gelegt.
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