Planung für das 3. Jahr des Sprachprojekts

Kl. 7, Schuljahr 2004/05

Uhlandschule Metzingen-Neuhausen/Glems

Schwerpunkt: Schriftlichkeit

 

 

I. Einbetttung:

 

Schwerpunkt in Kl. 5:           Wortschatzerweiterung                   (Schuljahr 2002/03)

Schwerpunkt in Kl. 6:           Mündliche Kommunikation             (Schuljahr 2003/04)

Schwerpunkt in Kl. 7:           Schriftliche Kommunikation            (Schuljahr 2004/05)

 

 

 

II. Geplante Umsetzung:

 

 

1. Bewährtes wird fortgesetzt

 

Zeitrahmen: Während des gesamten Schuljahres

 

1.1  Wortschatzerweiterung

Die Schüler erweitern ihren Wortschatz mit Hilfe von Wortschatzlisten (Quelle: Texte aus dem Unterricht)

-         Grundwortschatz sichern und erweitern

-         Fachwortschatz aufbauen

-         Die Schüler führen einen Wortschatzordner

-         Die Schüler zeigen in Wortschatztests ihre Kenntnisse

 

1.2  Brieffreundschaft mit der Sprachprojektklasse der GHS Großbettlingen

- In Kl. 6 lag der Schwerpunkt auf: Wir lernen uns kennen à Vor allem Austausch persönlicher Daten und Vorbereitung eines gemeinsamen Treffens.

- Neuerungen in Kl. 7           - Orientierung an Sachthemen

-         Austausch auch per E- Mail

 

1.3  Buchvorstellungen jedes einzelnen Schülers zur Steigerung der Lesemotivation

Schriftliches Begründen anbahnen:        - Das Buch hat mir gefallen, weil...

- Ich empfehle dieses Buch, weil ...

1.4  Besuch von Autorenlesungen

1.5  Metakommunikation

Unterscheiden zwischen:                - Beobachtung (Was sehe ich?)

                                                           - und Interpretation (Was denke ich?)

1.6 Deutsch als durchgängiges Unterrichtsprinzip in allen Fächern

Schwerpunktmäßig sollen Arbeitsergebnisse schriftlich festgehalten werden (z. B: Konstruktionsbeschreibung)

 

 

2. Neues wird eingeführt:

Zeitrahmen:  Während des gesamten Schuljahres

 

2.1 Formen des Schreibens:

-

2.1.1 Aufsatzsammlung als Portfolio mit Rückmeldungen

  (z. B. Photostory als Hinführung zur Textart „Bericht“)

 

2.1.2 „Das Wochentagebuch

Eine Wochenstunde an einem feststehenden Wochentag dient dem „regelmäßigen Schreiben“. Die Texte werden im Wochentagebuch gesammelt. Mögliche Inhalte/Formen:

Aktuelles aus verschiedenen Bereichen: z. B. „Zwischenmenschliches“ aus dem Schulleben, Schreiben zu einer Sache, Kreatives Schreiben...

Achtung: Texte des Wochentagebuchs unterliegen der Zielorientierung und Evaluation im Sinne einer Weiterentwicklung der Schreibkompetenz.

 

2.1.3 Führen eines Sprachportfolios nach dem Thüringer Modell

Die im Fach Deutsch gemachten Lernfortschritte werden durch die Schüler selbst dokumentiert. Dies kann parallel auch im Fach Englisch geschehen.

 

 

2.2 Methoden:        - prozessorientiertes Schreiben

- Cluster

- Mind-map

 

2.3 Rechtschreibübungen auf der Basis eines Grundwortschatzes (Doppelklick)

 

2.4 Cross-Age-Teaching

Die Schüler tragen jahrgangsübergreifend nach unten und oben vor:

            - Referate/Präsentationen zu Themen ihres Interesses (allein oder im Team)

            - Gedichte, kleine Szenen               -

Sie bekommen in diesen Klassen ein qualifiziertes Feedback nach Gesichtspunkten, die die Vortragenden selbst erarbeitet haben.

 

 

3. Fächerverbindende Projekte

Zeitrahmen: Wird noch festgelegt

3.1 „Produkte kommen auf den Markt“

-         Marktanalyse, Werbung, Produktbeschreibung,

Verkaufsgespräche, ... (Wl, Te, HTW, D, M, BK)

                                               -     Schülerfirma

 

3.2 Jugendbuch zum Thema „Außenseiter“ unter Einbeziehung außerschulischer Lernorte

 

 

4. Schulcurriculum

 

Schulcurriculum

Gültig für alle Klassenstufen während des gesamten Schuljahres

 

1. Schüler setzen Präpositionen richtig ein!

    Bei Vermeidung der Präposition muss diese durch den Lehrer eingefordert

    werden.

2. Schüler bilden keine Sätze mit „tun“ plus Verb.

3. Schüler setzen Relativpronomen richtig ein. („die wo“ - „der wo“ vermeiden)

4. Schüler ersetzen sinnentleerte Wörter wie „cool“ und „geil“.

5. Schüler/Lehrer achten auf die Bildung ganzer Sätze.

 

 

Helga Wolz, 23.7.2004