Religion Klasse 5: Ich - Du
- Wir: Wir leben miteinander
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ZIEL der Stunde:
Die "Goldene Regel" des Zusammenlebens
von Menschen erarbeiten und mit Hilfe einer Visualisierung im Stuhlkreis
verdeutlichen und versprachlichen.
Auf den Fußboden im Stuhlkreis werden
verschieden farbige Blätter oder Papierschilder ausgelegt, die mit
folgenden Begriffen (= Zielgruppen) beschriftet sind:
-
Freunde
-
Nebensitzer/in
-
Eltern
-
Erwachsene
-
Lehrer
è Dazu braucht
man noch leere, rote Pfeile und dicke Stifte zum Beschriften.
è Fünf
Gruppen werden gebildet, die jeweils eines dieser Schilder nehmen und
auf rote Pfeile ihre Erwartungen bzgl. Umgang, Verhalten, Eigenschaften
... an diese Zielgruppe schreiben (z.B. von Erwachsenen erwarte ich ...
oder von meiner Nebensitzerin erwarte ich ...)
è Dann treffen
sich alle wieder im Stuhlkreis.
-
ICH - Schild è
kommt in die Mitte
-
Anschließend werden reihum die Zielgruppen-Schilder
und dann die jeweiligen Pfeile vom ICH nach außen gelegt.
-
Die Schüler werden aufgefordert, in ganzen Sätzen
diese Erwartungen, die sie an die Zielgruppe haben, zu formulieren. Am
Schluss jeder Gruppe können die anderen diese Gruppen-Pfeile noch
ergänzen und beschriftete Pfeile ablegen.
-
Danach moderiert der Lehrer/ die Lehrerin (="L") die
Runde so, dass zum einen nochmals zusammengefasst wird und zum anderen
festgehalten wird, dass damit sich alle einverstanden erklären.
-
Nun dreht L einige Pfeile um, so dass sie auch nach
innen zum ICH zeigen.
-
Frage in die Runde: Was hat sich jetzt verändert?
è Schüler
sind aufgefordert, in Sätzen und evt. mit Beispielen belegt die veränderte
Pfeilrichtung zu erklären.
è Die "Goldene
Regel" wird somit fast automatisch von den Schülern formuliert
und erkannt:
"Alles, was ihr wollt,
das euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch."
Mt. 7,12:
è Auch deren
Negation
kann genannt werden:
"Was du nicht willst,
das man dir tu, das füg' auch keinem andern zu!"
erprobt von Ulrich Steinestel
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