Sprachförderprojekt Schuljahr 2004/ 05
Dokumentation der didaktischen Bausteine zum Schreiben; Modul 7 „Buchempfehlung“
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Schule/ Schulort |
Uhlandschule GHS, Metzingen-Neuhausen/ Glems |
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Klasse |
7 |
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Beteiligte Personen |
Frau Isele |
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Thema |
Buchempfehlung
eines selbst ausgewählten Lieblingsbuches (mündlich und schriftlich) |
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Ziele des Bausteins |
Die Schüler stellen ihr Lieblingsbuch in der Klasse mündlich vor und verfassen dazu eine Buchempfehlung in schriftlicher Form, was wiederum eine Verquickung von Mündlichkeit und Schriftlichkeit darstellt. Sie bekommen für ihren Vortrag Rückmeldung von ihren Mitschülern, für die schriftliche Ausarbeitung am Computer von der Lehrperson. Somit wird zum einen dem Einüben und Halten eines Vortrags, als auch der anzubahnenden Schriftlichkeit Rechnung getragen. |
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Inhalte des Bausteins |
Gemeinsam mit den Schülern wurden im Unterrichtsgespräch der Aufbau einer Buchempfehlung und die darin enthaltenen inhaltlichen Punkte zusammengetragen. Die Auswahl des Buches, die Erstellung des Vortrags und die schriftliche Formulierung der Empfehlung erfolgte selbständig durch die Schüler. |
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Didaktische und methodische Hinweise für die Umsetzung des Themas |
Pro Schulstunde wurde höchstens eine Buchempfehlung durchgeführt, um die einzelnen Arbeiten der Schüler auch gebührend würdigen zu können. Außerdem blieb somit noch genügend Zeit, um dem Vortragenden Rückmeldung für seine Präsentation zu geben, oder um gegebenenfalls auftretende Fragen zu klären. Für die Rückmeldung standen den Schülern Satzanfänge, die im Klassenzimmer aufgehängt sind zur Verfügung. ( z.B. An deinem Vortrag hat mir gefallen, dass…; Nicht so gut gefallen hat mir, dass…; Du könntest deinen Vortrag verbessern, indem du…) |
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Zeitrahmen für die Umsetzung |
Über ca. drei Monate des Schuljahres wurden die Buchempfehlungen verteilt. Die Schüler hatten mindestens drei Wochen Zeit, um sie vorzubereiten. |
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Ergebnisse / Reflexion des didaktischen Bausteins |
Aufgrund der Tatsache, dass sich die Schüler ihr Buch selbst aussuchen durften und sie infolgedessen einen persönlichen emotionalen Bezug dazu hatten, fiel ihnen die schriftliche Ausformulierung leichter. Die Zusatzanforderung, diese am Computer zu tippen, stellte eine zusätzliche Motivation dar, da die Schüler sehr gerne mit dem Computer arbeiten. |
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Materialien/ Anhang |
Anlage 1: Mindmap „Buchempfehlung“ Anlagen 2a+b: Schriftliche Buchempfehlungen der Schüler |

Anlage 2a:
Buchempfehlung
Mein Buch heißt „Eine echt
verrückte Nacht“ und wurde von dem Autor Kemal Kurt geschrieben.
Der Autor wurde am 29.10.1947 in
der Türkei geboren. Er studierte von 1966 bis 1972 in der Türkei und den USA.
Er war verheiratet und hatte zwei Kinder. Kemal Kurt starb am 21.10.2002 in
Berlin.
Die zehnjährige Paula liebt
Bücher, ob neu oder alt, dick oder dünn, mit oder ohne Bilder. In einer alten
Truhe findet sie ein ganz besonderes Buch. Es riecht nach fernen Ländern und
Abenteuern. Doch gerade als das Buch spannend wird, fliegen die Seiten davon.
Weil Paula unbedingt wissen will, wie die Geschichte weitergeht, macht sie sich
auf die Suche nach den Seiten. Peter Pan, Pinocchio, Mowgli
und viele Figuren aus Büchern, die sie kennt helfen ihr dabei. Sie erleben
gemeinsam eine fantastische Reise.
Das Buch hat 200 Seiten. Ich habe
es seit zwei Jahren.
Ich empfehle das Buch, weil es
spannend und interessant ist. Am spannendsten finde ich das Kapitel „König Dasgibtsnicht“.
Ilknur Turan
Anlage 2b:
Buchempfehlung: Der Gesang der Orcas
Mein Buch heißt „Der Gesang der Orcas“.
Es wurde von der Autorin Antje Babendererde
geschrieben. Das Buch ist ein Roman. Der Verlag heißt „Arena“ und das Buch hat
7,50 Euro gekostet.
Ein Mädchen namens Sofie wohnt mit ihrem Vater in Berlin.
Ihre Mutter ist an Krebs gestorben. Sofies Vater ist Fotograf und er muss für
einen Verlag Bilder von einem Indianerdorf machen. Er nimmt Sofie mit.
Sofies Hobby ist das Malen. Sie malt sehr oft, denn sie hat
keine Freunde und wird von den anderen Kindern geärgert. In dem Indianercamp Neah Bay, dessen Einwohner Makaja
heißen fühlt sie sich sehr wohl. Im Camp lernt sie den Jungen Javid kennen und erlebt mit ihm viele spannende Dinge. Sie
fahren zusammen zu den Walen und bemalen ein Kanu.
Beide haben einen Elternteil verloren. Sofies Mutter ist an
Krebs gestorben und Javids Vater ist im Meer
ertrunken. Javid bringt sie auf andere Gedanken und
Sofie ist nicht mehr so traurig über den Tod ihrer Mutter.
Das Buch ist mein Lieblingsbuch, weil ich mich für Wale
interessiere und es sehr spannend ist.
Von Oliver Klose