GROSSBETTLINGENIn
einem kooperativen Schreibprojekt ist es über das sechste Schuljahr
hinweg gelungen, Kontakte zu der jeweiligen Partnerklasse zu knüpfen
und die Schüler zum Schreiben zu motivieren. Seit Schuljahresbeginn
gingen Briefe zwischen den beiden sechsten Klassen der Hauptschule Großbettlingen
und der Uhlandschule in Metzingen-Neuhausen hin und her. Die Briefe wurden
von den Schülern immer mit großer Neugierde erwartet. Dabei
äußerten sie gleich zu Beginn den Wunsch, ihre Brieffreunde
auch einmal sehen zu können. Die Idee zu einem Treffen war geboren.
Vor kurzem war es endlich soweit: Die beiden sechsten Klassen trafen
sich auf dem Jusi. Mit großer Spannung machten sich die Großbettlinger
und Grafenberger Schüler auf den Weg. Nach einem anstrengenden Aufstieg
war die Erleichterung groß, dass die anderen noch nicht da waren.
"Es ist besser, wenn man zuerst da ist. Dann kann man nachher besser gucken."
Nach einer langen Wartezeit trafen die Metzinger schließlich auch
auf dem Jusi ein. Hier kamen sich die Brieffreunde beim gemeinsamen Grillen
und Spielen langsam näher - die Zeit verflog wie im Nu.
Für die Großbettlinger und Grafenberger Schüler war
es ein schöner Tag. "Wir hoffen, dass wir uns wieder treffen". An
Vorschlägen seitens der Schüler, wo das nächste Treffen
stattfinden könnte, mangelt es übrigens nicht: "Wie wäre
es mit einem Treffen im Nürtinger Freibad oder einer Einladung zu
einer Party bei uns an der Schule?"
Die Idee zu dieser Brieffreundschaft entwickelte sich im Rahmen des
Sprachprojekts, an dem beide Schulen mit ihren sechsten Klassen beteiligt
sind. Dabei handelt es sich um ein Forschungsprojekt unter wissenschaftlicher
Begleitung der PH Schwäbisch Gmünd in Kooperation mit dem Staatlichen
Seminar für Didaktik und Lehrerbildung in Nürtingen. Ziel des
Projektes ist es, bei diesem Jahrgang das besondere Augenmerk auf die Entwicklung
der Sprachfähigkeit zu legen. Dazu werden an den Schulen unterschiedliche
Projekte durchgeführt und dokumentiert.