Erscheinungsdatum: Donnerstag, 14.04.2011

Einige neue Meilensteine gesetzt

Neuhausen.  Die Uhlandschule hat einen guten Ruf, was die pädagogische Arbeit angeht. Doch der bauliche Zustand des Gebäudes ließ zu wünschen übrig. Etliche Mängel wurden aber in jüngster Vergangenheit beseitigt.

Viel Geld und Engagement wurde in den vergangenen Jahren in die Grund- und Hauptschule in Neuhausen, die Uhlandschule, investiert. Die Elektroverteilung, die Lautsprecheranlage, neue Fenster und Mobiliar, Teile der Außenanlage und zuletzt die Erneuerung des Mensch-Natur-Technik-Raumes haben dafür gesorgt, dass die einst lange Mängelliste deutlich kürzer geworden ist. Vom Ergebnis der Bemühungen machten sich die Neuhäuser Ortschaftsräte am Dienstagabend vor Ort persönlich ein Bild.


85 000 Euro sind alleine in den neuen Mensch-Natur-Technik-Raum der Uhlandschule geflossen.
Foto: Michael Koch; Quelle: www.swp.de

Dabei betonte Ortsvorsteherin Lilli Reusch, dass der Modernisierung mehrere Säulen zugrunde liegen. Das Mobiliar wurde zum Beispiel aus Mitteln einer Erbschaft angeschafft, die zweckgebunden für die Neuhäuser Jugend eingesetzt werden sollte. Der MNT-Raum mit Kosten in Höhe von 85 000 Euro wird von der Stadt bezahlt, wobei die Endsumme noch etwas höher liegen werde, weil während des Baus unvorhersehbare Probleme aufgetreten seien, wie Hochbauamtsleiter Ulrich Neubrander mitteilte. Nach den Osterferien wird das neue Unterrichtszimmer, dessen Einrichtung auch erforderlich war, um den Bildungsplan weiter erfüllen zu können, für den Unterricht freigegeben.

Ferner wird aus städtischen Mitteln die Fenstersanierung bestritten. Bis alle Fenster ausgetauscht sind, werden noch zwei bis drei Jahre ins Land ziehen, da je nach finanzieller Ausstattung der Stadt nur ein bis zwei Klassenzimmer pro Jahr saniert werden können.
Für die Schulhofverschönerung und Renovierungsarbeiten zeichnen zu einem großen Teil Schüler, Lehrer und Eltern verantwortlich, die wiederum von örtlichen Handwerkern bei ihrer Arbeit unterstützt worden sind.

"Wir haben in den vergangenen Monaten einige Meilensteine gesetzt", zog Konrektor Ulrich Steinestel ein positives Fazit. Er sieht die Schule sehr gut aufgestellt, wofür auch die konstante Schülerzahl von rund 300 ein Beleg sei. Die Diskussion um das Thema Werkrealschule habe man gut überstanden (die Uhlandschule ist keine Werkrealschule). "Wir haben weder Hauptschüler noch Werkrealschüler - unsere Schüler sind Uhlandschüler", gab sich Steinestel durchaus selbstbewusst.

Die Uhlandschule hat jetzt ein Schullogo

Im Rahmen von Projektprüfungen haben sich mehrere Gruppen der Uhlandschule um die nachhaltige Verschönerung ihres Schulhofs gekümmert. Neben neuen Sitzbänken ist dabei unter anderem auch ein Schullogo entstanden, das seit dieser Woche nicht nur neben dem Haupteingang der Schule hängt, sondern auch die Homepage ziert und demnächst auch den Briefkopf der Schule schmücken soll.
Das Logo symbolisiert mit seinen geschwungenen Linien den Albtrauf und die Erms, die drei "Männchen" stehen für die gute Zusammenarbeit zwischen Schülern, Lehrern und Elternschaft.