
Erscheinungsdatum: Donnerstag, 14.04.2011
Neuhausen. Die Uhlandschule
hat einen guten Ruf, was die pädagogische Arbeit angeht. Doch der bauliche
Zustand des Gebäudes ließ zu wünschen übrig. Etliche Mängel wurden aber in
jüngster Vergangenheit beseitigt.
Viel Geld und Engagement wurde in den
vergangenen Jahren in die Grund- und Hauptschule in Neuhausen, die
Uhlandschule, investiert. Die Elektroverteilung, die Lautsprecheranlage, neue
Fenster und Mobiliar, Teile der Außenanlage und zuletzt die Erneuerung des
Mensch-Natur-Technik-Raumes haben dafür gesorgt, dass die einst lange
Mängelliste deutlich kürzer geworden ist. Vom Ergebnis der Bemühungen machten
sich die Neuhäuser Ortschaftsräte am Dienstagabend vor Ort persönlich ein Bild.
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Dabei betonte Ortsvorsteherin Lilli
Reusch, dass der Modernisierung mehrere Säulen zugrunde liegen. Das Mobiliar
wurde zum Beispiel aus Mitteln einer Erbschaft angeschafft, die zweckgebunden
für die Neuhäuser Jugend eingesetzt werden sollte. Der MNT-Raum
mit Kosten in Höhe von 85 000 Euro wird von der Stadt bezahlt, wobei die
Endsumme noch etwas höher liegen werde, weil während des Baus unvorhersehbare
Probleme aufgetreten seien, wie Hochbauamtsleiter Ulrich Neubrander
mitteilte. Nach den Osterferien wird das neue Unterrichtszimmer, dessen
Einrichtung auch erforderlich war, um den Bildungsplan weiter erfüllen zu
können, für den Unterricht freigegeben.
Ferner wird aus städtischen Mitteln
die Fenstersanierung bestritten. Bis alle Fenster ausgetauscht sind, werden
noch zwei bis drei Jahre ins Land ziehen, da je nach finanzieller Ausstattung
der Stadt nur ein bis zwei Klassenzimmer pro Jahr saniert werden können.
Für die Schulhofverschönerung und Renovierungsarbeiten zeichnen zu einem großen
Teil Schüler, Lehrer und Eltern verantwortlich, die wiederum von örtlichen
Handwerkern bei ihrer Arbeit unterstützt worden sind.
"Wir haben in den vergangenen
Monaten einige Meilensteine gesetzt", zog Konrektor Ulrich Steinestel ein
positives Fazit. Er sieht die Schule sehr gut aufgestellt, wofür auch die
konstante Schülerzahl von rund 300 ein Beleg sei. Die Diskussion um das Thema
Werkrealschule habe man gut überstanden (die Uhlandschule ist keine
Werkrealschule). "Wir haben weder Hauptschüler noch Werkrealschüler -
unsere Schüler sind Uhlandschüler", gab sich Steinestel durchaus
selbstbewusst.
Im Rahmen von Projektprüfungen haben sich mehrere Gruppen der
Uhlandschule um die nachhaltige Verschönerung ihres Schulhofs gekümmert. Neben
neuen Sitzbänken ist dabei unter anderem auch ein Schullogo entstanden, das
seit dieser Woche nicht nur neben dem Haupteingang der Schule hängt, sondern
auch die Homepage ziert und demnächst auch den Briefkopf der Schule schmücken
soll.
Das Logo symbolisiert mit seinen geschwungenen Linien den Albtrauf
und die Erms, die drei "Männchen" stehen
für die gute Zusammenarbeit zwischen Schülern, Lehrern und Elternschaft.