Metzinger
Uracher Volkblatt; Erscheinungsdatum: Mittwoch 01.08.2007
ENGAGEMENT / Eltern restaurieren den Schulhof
der Uhlandschule
Nun wird die Pause wieder bunt
Der Schulhof der Uhlandschule erstrahlt in neuem Glanz. Einige Eltern
malten mit roter, gelber und weißer Farbe Hüpfspiele nach. Für ein Neues war
auch noch Platz. Die Schulleitung freut sich über den tatkräftigen Einsatz der
Eltern. Nun darf man wieder ausgiebig toben.
ANNA MARIA TIECK
NEUHAUSEN Für die Schüler der
Uhlandschule in Neuhausen wird es nach den Sommerferien eine große Überraschung
geben. Einige Mütter und Elternbeiratsmitglieder haben vergangenen Mittwoch,
den letzten Schultag des Schuljahres, dem Pausenhof einen neuen Anstrich
verpasst.
Auf dem Hof waren Hüpfspiele aufgemalt, die aber mit der
Zeit verblasst sind. "Wir haben beschlossen dagegen etwas zu tun, bevor
die Spiele ganz verschwinden", erklärt Gudrun Leibfarth,
die Vorsitzende des Elternbeirats. Doch nur die bereits vorhandenen Spiele
nachzumalen reichte den Müttern nicht. Mit Hilfe von Schablonen, die sie von
der Uhlandschule aus Dettingen ausgeliehen hatten, pinselten sie noch ein
großes Mühle-Feld in eine Ecke des Schulhofs. Geschmückt mit den von der Stadt gesponsorten Farben lädt der Pausenhof nun wieder zum
Spielen und Toben ein. Die neue Rektorin Helga Woltz
und Konrektor Ulrich Steinestel sind von dem Engagement der Eltern beeindruckt.
"Dadurch, dass die Mütter an der Schule etwas leisten, spüren die Kinder,
dass ihre Eltern Interesse an der Schule haben", sagt Helga Woltz. Die Restaurierung der Spiele trägt auch zum
Pausenkonzept der Schule bei. "Die Grund- und Hauptschule", schildert
die Rektorin, "haben gleichzeitig Pause. Wir versuchen den verschiedenen
Altersgruppen ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten." Die Kinder
sollen sich in den 20 unterrichtsfreien Minuten viel bewegen. Dafür stellt die
Schule einen Tischkicker, Pedalos, Einräder und Indiaka zur Verfügung. Die Vielzahl von
Bewegungsmöglichkeiten bedeutet natürlich auch einen größeren Aufwand bei der
Aufsicht. Der lohne sich aber, sagt Helga Woltz, denn
die Schüler kämen entspannter in den Unterricht. Außerdem: "Wer sich
motorisch bewegt, der kann auch geistig besser arbeiten", erklärt die
Schulleiterin den Zweck des Pausenhof-Konzepts.
