Am Dienstag, den 26. Februar 2002 war die Klasse 6 der Uhlandschule Neuhausen im LIPSA-Unterricht unterwegs, um die Antike-Ausstellung in Tübingen zu besuchen.
Weil wir in Geschichte zur Zeit die Antike und dabei besonders die Sagen der Griechen durchgenommen hatten, war diese Ausstellung für uns interessant.
Von Neuhausen nach Tübingen sind wir mit der Bahn gefahren.
Dafür brauchten wir natürlich Proviant und Handys.
Als wir in Tübingen ankamen, durchquerten
wir die Stadt und besuchten das Schloss
Hohentübingen. In dem befindet sich das Museum der Antike.
Dort wurden wir nett begrüßt von einer Frau.
Sie war auch gleichzeitig unsere Führerin, die uns die Ausstellung
zeigte. Wir fanden alles sehr interessant und hörten gespannt zu (ausnahmsweise
einmal!!).

Unter anderen Abbildungen von verschiedenen Göttern sahen wir auch
ein Wand-Steinbild, auf dem der Göttersohn Herkules (auf griechisch
= Herakles) abgebildet war. Auch Münzen waren
ausgestellt, von Troja und Athen und anderen antiken Orten.
Wir haben auch gelernt, wie die Vasen hergestellt (mit einer Drehscheibe) und wie die Bilder darauf gemalt worden waren. Es gab rote und schwarze Figuren; rot war der Ton und mit schwarzer Tonfarbe wurde das bemalt, was schwarz werden sollte, mal die Figuren, mal die Vase drum herum.

Manche Götter und ihre Namen haben wir neu kennen gelernt, zum Beispiel
der Gott der Liebe: Amor (lat.) heißt auf griechisch Eros.
Daher kommt auch das Wort „Erotik“. Auf der Schalenabbildung sieht
man einen kleinen Eros mit Flügeln und Liebespfeil über den Figuren
fliegen.
Oder Dionysos: Er war der Gott des Weines und der Kinder. Die Griechen feierten sogar ein Kinderfest am Festtag des Dionysos. Eine Sage erzählt, dass er den Wein einst nach Griechenland gebracht hatte.
Jeder Gott hatte sein Merkmal, so hatte z.B.
die Athena eine Eule. Daher kommt auch das Sprichwort „Eulen nach
Athen tragen“.
Der Götterbote Hermes hatte
Flügelschuhe als Zeichen für seine Schnelligkeit.
Außerdem lernten wir, dass die Griechen keine Kinder der Traurigkeit
waren sondern sehr verspielt. Denn sie spielten sogar mit Wein (!!), indem
sie die fast leeren Weinschalen an den Henkeln so lange mit dem Finger
geschwungen haben, bis der letzte Tropfen in einer kleinen Schüssel
landete, die auf einem Stecken balancierte. Das Ziel war, die Schüssel
mit dem Tropfen Wein zu treffen, so dass sie umfiel.
Anschließend bekamen wir ein Museumsquiz, das uns nochmals Fragen und Aufgaben zum Museum stellte. So durften wir z.B. selbst eine Vase auf Papier mit geometrischen Figuren bemalen, ausgestellte Gegenstände abzeichnen und so weiter. Das hat sogar Spaß gemacht!
Eine besondere Überraschung bekamen wir anschließend noch: hier gehts weiter!
Was wir auf dem Heimweg noch gesehen
hatten, kann man hier erfahren.