Durchführung der Expedition

 

Gruppe 1 bespricht den Weg zum Übernachtungsplatz

Der Höhepunkt dieses Schullandheims war die Durchführung einer Expedition mit Außenübernachtung im Wald in Biwaks. Die Klasse verteilte sich hierfür auf drei Interessensgruppen. Die Schüler der ersten Gruppe entschieden sich für die längste und anspruchvollste Strecke (ca. 15 km), die zweite Gruppe für eine mittelschwere Strecke (ca. 9 km) und die dritte Gruppe für einen leichten und kurzen Weg (ca. 6 km).

Bereits am Dienstag mussten sich die einzelnen Gruppen treffen, um eine Packliste zusammenzustellen. Ausrüstung konnten sich die Schüler vom Betreuer des Seminarhauses leihen (z.B. Rücksack, Isomatte, Schlafsack).

 

Melanie mit Karte und Kompass auf der Fahrt zum Ausgangspunkt

 

Am Mittwoch wurde die Klasse von einem Bus abgeholt, der die einzelnen Gruppen zum jeweiligen Ausgangspunkt brachte. Der erste gemeinsame Treffpunkt gegen Mittag war ein Grillplatz. Von dort aus wanderten die Gruppen zeitversetzt weiter zum Übernachtungsplatz, an dem sie im Verlauf des Abends eintrafen.

 

Die Schüler bauten sich einfache Biwaks und kochten Spaghetti mit Hilfe eines Sturmkochers.

 

Am Donnerstag wurde abgebaut und die einzelnen Gruppen traten wieder zeitversetzt die Heimreise an. Gegen Nachmittag trafen die Schüler am Waldheim ein.

 

Der eigentliche Sinn der zweitägigen Expedition war es, die Schülergruppen vor eine vielschichtige Aufgabe zu stellen, bei denen die Planung und Durchführung im Verantwortungsbereich der Gruppen liegt. Die Expedition ist eine der anspruchsvollsten erlebnispädagogischen Aktionen, da die Bandbreite der Anforderungen sehr komplex ist. Aufgrund der heterogenen Leistungspotenziale werden neben den physischen Fähigkeiten auch Teamfähigkeit, Kooperationsverhalten, gegenseitige Rücksichtnahme und Verantwortungsbereitschaft gefordert und gefördert.

Während der Wanderung wurden die Gruppen immer wieder vor das Problem gestellt, dass der Weg nicht eindeutig aus der Karte ersichtlich ist. In solchen Situationen wird von den Schülern ein hohes Maß an Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit gefordert.

Ebenfalls wird durch die erfolgreiche Übernahme von Verantwortung und durch das Lösen der komplexen Aufgabe das Selbstwertgefühl des Einzelnen gesteigert. Die Überwindung der eigenen Angst und die Bewältigung der Wegstrecke vermitteln den Schüler ein Erfolgserlebnis, welches das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärkt.

Einige Bildeindrücke:

 

Marc und Rinor -endlich am Übernachtungsplatz angekommen.

 

Nach der Ankunft beginnen die einzelnen Gruppen mit dem Bau ihrer Biwaks

 

Marco, Benni und Ertugrul bauen ihr Biwak auf.

 

Nach der anstrengenden Tour haben alle Hunger.

Marco und Benni hat der starke Regen in der Nacht nichts ausgemacht, sie schlafen wie die Murmeltiere!

 

 

Donnerstag Nachmittag: Die Gruppen treffen nach und nach am Waldheim ein.

 

 

¨      Erlebnispädagogisches Schullandheim vom 19.-23.07.2004

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