Erlebnispädagogische Elemente zur Förderung der Sprachkompetenz

 

„Erlebnispädagogik ist eine handlungsorientierte Methode und will durch exemplarische Lernprozesse, in denen junge Menschen vor physische, psychische und soziale Herausforderungen gestellt werden, diese in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärken und sie dazu befähigen, ihre Lebenswelt verantwortlich zu gestalten.“

 

Zitat: Heckmair, Bernd/  Michl, Werner (2002):

Erleben und Lernen. Einstieg in die Erlebnispädagogik. Neuwied.

 

 

Ziel: Steigerung des Selbstwertgefühls

 

Eine positive Selbstwerteinschätzung hängt wesentlich von Erfolgen ab. Erlebnispädagogik ist darauf ausgerichtet den Schülern solche Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Die Schüler meistern psychische, physische und soziale Herausforderung und gewinnen so Vertrauen in ihre Fähigkeiten.

In erlebnispädagogischen Aktionen

-                     entdecken die Schüler eigene Stärken und Handlungsmöglichkeiten.

-                     erkennen und akzeptieren Schüler ihre Grenzen.

-                     Entwickeln Schüler Mut sich mit Neuem und Unbekanntem auseinander zusetzen.

 

Ziel: Förderung der Kommunikations- und Interaktionsfähigkeit.

 

Um vor anderen sprechen zu können brauchen die Schülerinnen und Schüler Selbstvertrauen. Die Erlebnispädagogik hat neben der Steigerung des Selbstwertgefühls ganz wesentlich die Förderung der Kommunikationsfähigkeit zum Ziel. Sie stellt Aufgaben so an die Gruppe, dass der Erfolg vom Grad der Zusammenarbeit abhängt.

Die Schüler lernen anderen zuzuhören, offen und direkt zu kommunizieren. Ebenfalls lernen die Schüler Kompromisse auszuhandeln und Regeln einzuhalten.

 

Um diese Ziele zu erreichen wurden in Zusammenarbeit mit dem Albläufer Seminarhaus zwei außerschulische mehrtägige Aufenthalte durchgeführt.

 

-           Kurzschullandheim vom 22. – 24. September 2003 im Albläufer Seminarhaus auf der Haid

 

-           Schullandheim vom 19. – 23. Juli 2004 im Waldheim in Albstadt-Tailfingen.