Beim Orientierungslauf wurde die
Klasse nach einer intensiven Einweisung in den Umgang mit Karte und Kompass in fünf Gruppen zu je vier Schülern
aufgeteilt. Die Gruppen wurden im Abstand von fünfzehn Minuten losgeschickt,
mit der Aufgabe eine drei Kilometer entfernte Grillhütte im Wald zu finden.
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Nach einer gründlichen Einweisung in den Umgang mit Karte und
Kompass gingen die Schüler alleine los.
Die Aufgaben stellte an die
Teilnehmer eine Vielzahl von Anforderungen, wie Kooperationsfähigkeit, gegenseitige
Rücksichtnahme und Verantwortungsbereitschaft.
Das Ergebnis des Orientierungslaufs ist sehr differenziert zu
betrachten:
Drei der fünf Gruppen erreichten
nach angemessener Zeit das Ziel und zeigten sich sehr erfreut und waren stolz
auf die vollbrachte Leistung. Befragungen ergaben jedoch, dass sich nicht alle
Mitglieder einer Gruppe an der Wegfindung
beteiligen konnten oder wollten und deshalb einfach den anderen hinterher
liefen. Die vierte Gruppe hatte sich schon sehr früh verlaufen und kam so weit
vom richtigen Weg ab, dass sie durch einen Betreuer auf einem Fahrrad
unterstützt werden musste. Bei der fünften Gruppe hatten Streitigkeiten über
den richtigen Weg zur Spaltung geführt. Das Problem lag also nicht an der mangelnden
Beteiligung, sondern vielmehr daran, dass jeder auf seinem Standpunkt beharrte.
Von den fünf Gruppen hatte sich
nur eine von Beginn an einen Weg ausgearbeitet und versucht diesen zu finden.
Die restlichen Gruppen entschieden an den jeweiligen Weggabelungen über den
weiteren Verlauf.
In einer Nachbesprechung mit den
einzelnen Gruppen stellte sich heraus, dass das Hauptproblem darin bestand
andere Meinungen anzuhören und zu
akzeptieren. Dabei wurden Schwierigkeiten angesprochen und
Verbesserungsvorschläge gesammelt. Es wurde beschlossen, die fünfte Gruppe in
ihrer personellen Zusammensetzung nicht zu ändern und am nächsten Tag nochmals
auf den Orientierungslauf (zu den Kletterbäumen) zu schicken.
Seilgarten
mit Baumklettern vom 22.-24.09.2003