Im Mittelpunkt des zweiten
Aktionstages stand das Baumklettern mit allen Vor- und Nachbereitungsmaßnahmen.
Zwei Sicherungstechniken werden dabei unterschieden:
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Beim Top-Rope-Klettern läuft das Sicherungsseil vom Kletternden
über einen Umlenkkarabiner oben im Kletterbaum zur sichernden Person am Boden.
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Beim Klettern in der Seilschaft hängen vier bis fünf Schüler im
Abstand von ein bis zwei Metern an einem Seil und sichern sich gegenseitig. Um
die objektive Sicherheit zu optimieren hat jeder noch zusätzlich einen Riemen
mit Karabiner, der am Brustgurt befestigt ist. Dieser Riemen wird zur
Eigensicherung ständig an einem etwas oberhalb des Kletternden liegenden Ast
befestigt.
Nach einer intensiven Einführung in die Handhabung und den
Umgang mit dem Klettermaterial und einem Probehängen am Querbalken im Flur,
machten sich erneut Kleingruppen auf den Weg zu den Kletterbäumen.
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Beim erlebnispädagogischen Baumklettern, sichern sich die
Schüler gegenseitig.
Bei der erlebnispädagogischen
Aktion Baumklettern geht es darum in
einer Gruppe, deren Mitglieder alle an einem Seil miteinander verbunden sind, einen Baum zu erklettern.
Die Klasse wurde hierzu von den Betreuern in heterogene Seilschaften von vier bis fünf Kindern eingeteilt. Zur
Verfügung standen drei etwa 25m hohe Fichten.
Durch die direkte Abhängigkeit der Gruppenmitglieder
innerhalb einer Seilschaft werden soziale
Fähigkeiten wie wechselseitige Rücksichtnahme, Kooperationsfähigkeit und Hilfsbereitschaft
gefördert. Neben der Förderung der sozialen Kompetenzen und der konstruktiven Problemlösung hat das
erlebnispädagogische Baumklettern die Vermittlung individueller
„Ich-Könnenserfahrung“ und die Steigerung
des Selbstwertgefühls durch Selbst- und Angstüberwindung als Zielsetzung.
¨ Seilgarten
mit Baumklettern vom 22.-24.09.2003